Mediation

Mediation

Was ist Mediation?

Mediation ist die Vermittlung in einem Konflikt zweier oder mehrerer Parteien. Ziel ist eine Einigung, deren Besonderheit darin besteht, dass die Parteien selbstverantwortlich, freiwillig und vertraulich eine faire, rechtsverbindliche Regelung auf Grundlage der vorhandenen rechtlichen, wirtschaftlichen, persönlichen und sozialen Gegebenheiten und Interessen erarbeiten. Sie werden dabei von einer neutralen und unabhängigen Person (MediatorIn) unterstützt.

Ein unparteiische/r MediatorIn leistet als VermittlerIn Unterstützung, indem er/sie die Konfliktparteien durch einen klar strukturierten Klärungs- und Regelungsprozess führt. Die KontrahentInnen werden befähigt, ihre eigenen Bedürfnisse und Interessen zu erkennen und gegenseitig anzuerkennen. Erst das Verstehen des "Gegners"/der "Gegnerin" führt schließlich dazu, selbständig und einvernehmlich zu einer individuellen und für beide Seiten fairen, rechtsverbindlichen Vereinbarung zu gelangen.

Da Mediation sowohl rechtliche, wirtschaftliche als auch emotionale Aspekte berücksichtigt, werden hier für strittige Fragen Regelungen erarbeitet, die für alle Parteien sinnvoll und lebbar sind.

Die Teilnahme an einer Mediation ist freiwillig. Mediation räumt den Konfliktbeteiligten ein hohes Maß an Selbstverantwortung bei der Suche nach Regelungen für ihre Konflikte ein. Die Ergebnisse werden schriftlich festgehalten, damit deren Umsetzung überprüf- und nachvollziehbar wird. Die Regelungen sollen langfristig und verbindlich sein, mit einem hohen Maß an Zufriedenheit für alle Beteiligten. Mediation ist keine Rechtsberatung und kann eine solche nicht ersetzen. Rechtliche Aspekte werden außerhalb des Mediationsverfahrens abgeklärt. Die MediatorInnen führen die Mediation strukturiert, d.h. bei der Gesprächsführung wird auch darauf geachtet, dass eskalierende, beleidigende und gewalttätige Äußerungen reduziert werden bzw. unterbleiben.

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